Archiv für den Monat: April 2018

Sehn-Süchte

Träume kennen keine Grenzen. Das vermittelt mir der kubanische Pavillion im Palazzo Loredan dell‘ Ambasciatore auf der Biennale 2017 in Venedig. Wenn es kein Internet gibt, dann schnitzen wir uns eines. Vor dem Eingang: Ein schwarzer Cadillac mit Flügeln.

Die großen Riesenhände des Künstlers Lorenzo Quinn symbolisieren für mich die vielen flüchtenden Menschen, die bei uns auf Hilfe und ein würdiges Leben hoffen. Eigentlich sollen sie am Luxushotel Ca‘ Sagredo auf den Klimawandel aufmerksam machen, der auch Venedig‘s Untergang bedeuten kann.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/skulptur-von-lorenzo-quinn-riesenhaende-stuetzen-hotel-a-1147961.html

Dazu passen die sehnsuchtsvollen Worte zur Süd-Lagune des Großvaters von Herrn Dorsch: „Da könnte man das Leben festbinden.“

Fotos: Denk (2017)